Monetarisierung 2.019. November 2008


written by Fabian
category: Fabian Kliem Gründerszene Internet web 2.0

Langsam macht es die Runde: Die Monetarisierung der meisten Web 2.0 Start-ups ist eine schwierige Sache.
StudiVZ macht 10 Millionen Verlust und belastet die Holtzbrinck Gruppe und Facebook verbrennt mehr Geld für Server als sie durch Werbung einnehmen.

Mich wundert das nicht denn meiner Meinung nach ist es offensichtlich das die meisten Social Networks und auch andere Plattformen ihr Potential nicht voll ausnutzen und sich falsch monetarisieren.

StudiVZ zum Beispiel hat als Zielgruppe Studenten. Sie nutzen das aber nicht etwa aus in dem sie zum Beispiel einen Marktplatz schaffen (Bücher fürs Studium und anderes, Sonderkonditionen oder Verkauf untereinander mit Provision an StudiVZ) sondern beharren weiter auf der Strategie Geld mit Werbung zu verdienen.

Dennoch und das ist was mich tatsächlich erschüttert investieren die VC’s weiter in genau solche Start-ups. Wie viele social networks werden momentan allein in Deutschland finanziert derren Ziel es ist nur mit Werbung Geld zu verdienen? Auch andere Projekte zum Beispiel gated Communities oder Karaoke Plattformen werden weiter finanziert. Warum? Für mich ist es vollkommen unverständlich das man immer und immer weiter in Projekte investiert die von der Idee her möglicherweise innovativ sind aber noch immer die selbe Monetariserungsstrategie verfolgen von der man weiß das sie zum scheitern verurteilt ist.

Es ist Zeit, dass das Web 2.0 den Schritt zur Monetarisierung 2.0 macht.
Ich versuche genau das mit www.artition.com. Ohne hier zu viel meiner Betriebsgehimnisse verraten zu wollen unsere Monetarisierungsstrategie besteht aus mehr als Werbung und ist sehr innovativ :)

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Kommentare

Die Presse berichtet

Warum studiVZ, facebook und Co. versagen | defc0n1
[...] dieser Stelle möchte ich noch mal auf meinen Artikel Monetarisierung 2.0 verweisen denn bei all diesen Web 2.0 Firmen ...

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